Fichten-Wipferlsirup gegen Husten

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Der Mai ist traditionell die Zeit der frischen Fichtentriebe, mit denen du einfach und unkompliziert einen heilkräftigen Hustensirup herstellen kannst. Als uraltes Heilmittel darf er natürlich in meiner Hausapotheke nicht fehlen und da er nicht nur den Husten vertreibt, sondern noch dazu fein schmeckt, wird er auch von meinen Kindern sehr gerne eingenommen (Da kann man auch schon mal einen Husten vortäuschen 😉 ) .

Fichtentriebe

Die jungen Fichtenwipferl und Tannentriebe bringen momentan die Wälder zum Leuchten und du erkennst sie jetzt im Mai deutlich an ihrer hellgrünen Farbe. Ich sammle hauptsächlich Fichtentriebe, da es bei uns nur mehr wenige Tannen gibt. Beide Nadelbäume sind aber ähnlich wirksam. Bitte geh verantwortungsvoll mit den Bäumen um und nimm nur wenige Triebspitzen pro Ast, damit diese im Wachstum nicht schwerwiegend gestört werden!

 Fichtentriebe

Wipferlsirup selbst gemacht – so geht‘s

Für den Wipferlsirup brauchst du nur zwei Zutaten:

·         300 g Zucker (Ich verwende Rohrohrzucker)

·         3 Handvoll frische Fichtentriebe

Schichtweise füllen

Fülle ein großes Einmachglas abwechselnd mit Fichtenwipferl und Zucker. Die oberste Schicht muss mit Zucker abschließen.

letzte Schicht Zucker

Verschließe das Glas und stelle es für ca. vier Wochen an einen warmen Ort (z.B. Fensterbank). Achte aber darauf, dass keine Ameisen dazu kommen, denn auch sie lieben den köstlichen Hustensirup!

Schon nach einigen Tagen bildet sich ein Sirup am Boden und die Nadeln werden mit der Zeit braun.

Am Boden hat sich schon etwas Sirup gebildet.

Nach vier Wochen wird der Sirup durch einen Kaffeefilter in kleine Flaschen gefüllt (Dieser Vorgang dauert ein paar Stunden).

 Die Heilkräfte der Fichte

In den jungen, zarten Trieben enthält die Fichte wertvolle ätherische Öle und Harze, die auswurffördernd, schleimlösend, hustenstillend und entzündungshemmend wirken.

Der Maiwipferlsirup ist somit ein wertvolles Hausmittel bei hartnäckigem Husten, Bronchitis, Heiserkeit und Verschleimungen.

Vorsicht: Bei Asthma und krampfartigem Husten können durch die enthaltenen ätherischen Öle die Hustenkrämpfe verstärkt werden!

 Der Wipferlsirup eignet sich übrigens auch wunderbar als Süßungsmittel im Tee!

 

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