Honig- Süßes Gold mit Heilwirkung

Schon längst haben sich die fleißigen Bienen in ihren Stock zurückgezogen und verbringen die kalte Jahreszeit mit Gruppenkuscheln und wärmendem Muskelzittern. So können sie ihr Zuhause auf unglaubliche 30°C aufheizen. Doch die Anstrengung verbraucht auch viel von ihrem Energiespeicher und macht hungrig. Gut, dass sie süße Vorräte in Form von Honig angelegt haben und in den kalten Wintermonaten davon zehren können. Der Imker schätzt den Nahrungsbedarf von seinem Bienenvolk und entnimmt nur so viel Honig, dass auch die Bienen noch genügend Proviant im Stock haben. Mit dem übrigen flüssigen Gold werden wir Menschen beschenkt. Und Honig ist ein kostbares Geschenk!

Bis ins 18. Jhdt. war er das einzige Süßungsmittel und Nahrungsmittel und Medizin zugleich. Er enthält verschiedene Zuckerarten in unterschiedlichen Zusammensetzungen, außerdem Wasser, organische Säuren, Enzyme, Vitamine, Mineralstoffe und zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe.

Honig

Honigarten:

Blütenhonig:

  • kristallisiert schneller als Waldhonig.
  • Blütenhonig wird im Labor untersucht, welche Pollen genau enthalten sind: 40% Leitpollen ergeben die Sorte: z.B. Lindenblütenhonig.

Waldhonig:

  • enthält wenig Pollen, sondern Honigtau, der von Läusen auf Nadelbäumen ausgeschieden wird.
  • Zusätzlich enthält Waldhonig ätherische Öle und Pilzsporen.

Aufbewahrung:

Honigwabe

Der Honig selbst bleibt viele Jahre haltbar (Ein Mindesthaltbarkeitsdatum muss auf jedem Lebensmittel angegeben werden) und verdirbt nicht, sofern er richtig gelagert wurde, nämlich trocken, dunkel und verschlossen.

Heilkräfte:

  • Es ist bereits wissenschaftlich erwiesen, dass Bienenprodukte keimhemmende und keimabtötende Eigenschaften besitzen.
  • Je dunkler der Honig, umso mehr Heilkräfte werden ihm zugesprochen.
  • Am heilkräftigsten ist übrigens der neuseeländische Manuka-Honig! Er enthält 40x mehr Methylglyokal (starke antibiotische Wirkung) als unser heimischer Honig.
  • Honig wird innerlich und äußerlich angewandt und wirkt heilsam auf Haut und Schleimhäute.
  • So kann er bei vielen entzündlichen Prozessen aufgrund seiner antibakteriellen (gegen Bakterien), antimykotischen (gegen Pilze) und antioxidativen (gegen freie Radikale) Eigenschaften helfen.
  • Honig wirkt schleimverflüssigend und auswurffördernd und ist daher ein wertvoller Zusatz in Hustentees. Aber Achtung: Die im Honig enthaltenen antibiotischen Wirkstoffe (Inhibine) sind sehr hitzeempfindlich, daher sollte man Honig nicht über 40°C erwärmen!
  • Äußerlich angewendet ist Honig eine Wohltat für die Haut. Probier doch einmal eine Honigmaske!

Anwendungsgebiete

Innerlich eingenommen wirkt Honig als Medizin bei:

  • Halsschmerzen
  • Husten
  • Verdauungsstörungen
  • Nervosität
  • Energiemangel

Äußerlich aufgetragen erzielt man mit Honig gute Wirkungen bei:

  • Hautproblemen
  • Brandwunden
  • Herpes
  • trockene Lippen

Wie bei allen Naturheilmitteln sind allergische Reaktionen und Unverträglichkeiten möglich und schlussendlich muss jeder selber ausprobieren, was ihm hilft und gut tut!

Bienen

Zu guter Letzt noch Erstaunliches aus der Welt der Bienen:

  • Bienen bringen perfekte Bauwerke zustande. Wie schaffen sie es, dass jede Wabe exakt gleich groß ist?
  • Je nach Fütterung der Larven entstehen Arbeiterinnen, Drohnen oder andere Bienenköniginnen. Woher wissen die Bienen, wer in ihrem Volk gerade gebraucht wird?
  • Jede Arbeiterin verrichtet im Laufe ihres Lebens verschiedenste Aufgaben. Wer gibt den Bienen vor, was sie zu tun haben?

Was verblüfft dich an den Bienen?

 

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